· Philosophischer Nacht- und Sonntagsdienst ·

Aktionstage poetischer Nihilismus


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Die Geistesgeschichte

  • ist ja nett und lustig für uns Menschen,
    • - dieses lustige Denkorgan im Kopf für manche Kehlkopfoperationen
      • doch das Leben besteht aus der größeren Unendlichkeit
        • von Details im Haptischen, im Intellektuellen und in der Affektation.
          • also auch in unserem menschlichen Sprachvermögen
            • und vor allem im organischen nichtsprachlichen Raum der Pflanzen und Tiere,
  • was bestaunenswert an sich ist, und es
    • ist kein Nachlaufen in der Sprache, die wir haben,
      • sondern gleichermaßen das, was sowieso geschieht.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180816.html

Emacs-scratch: Versager, Hölderlin und Thomas Mann

Versager, die auf Kosten anderer leben,

  • wie schwierig ist das zu entscheiden
    • im Kapitalismus, bzw. unserer Alltagswelt.
      • Der Kapitalist ist ein reicher Frührentner per se,
        • und wenn ichs selber wäre, wäre ich wohl gerne auch.
          • Aber mit den psychologischen Problemen, welche zwar kein Verliererleben bedingen,
            • aber doch die Verlierängste einem immer aufzwängen als Kapitalismusreicher.
              • Niemand, der reich ist, ist souverän hoffnungsfroh.
                • sondern kultiviert die rationalen Verlustängste in nichtigen Kompensationshandlungen
                  • die unser mediales Leben bestimmen und bebildern.

Gedanken sammeln,

  • wie Hölderlin Gedichte schrieb
    • in seinen späten Jahren.

Moderne Dienstleistungsangestellte

  • etwa auf Kreuzfahrtschiffen,
    • erinnern mich immer sehr stark an Felix Krull,
      • aber das ist nicht von Hölderlin, sondern von Thomas Mann.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180814.html

Emacs-Scratch-Aufarbeitung

John Carpenters Film "Sie leben"

  • erweist sich zumindest bei der Belaberung durch Serien und Blockbustern
    • als ziemlich plausibel.
      • und bei den Leuten, die wenigstens Filmgeschichte im leichten Gewand der Kulturgeschichte wahrnehmen,
        • ist dies sicherlich ein erhellender Film.
  • ist natürlich nicht die erste Vision einer Gehirnkontrolle durch den Staat und die Medien,
    • wobei mir da nun garnichts anderes einfällt gerade.
      • wohl doch nur eine Verschwörungstheorie.
  • Krimis
    • erschrecken mich schon immer,
      • daher sehe und lese ich sie nicht gerne,
        • diese ständige Boshaftigkeit überall,
          • aber es gibt quasi nichts anderes mehr zu konsumieren
            • und man merkt, daß die Gesellschafti dem Genre nachfolgt.
    • das Gegenteil wäre Freundlichkeit, Vernunft und Umgänglichkeit als Genre.
      • subversives Zeug eben.
        • wie etwa Lyrik, Komödien, Tragödien, Königsdramen, Bildungsromane, Sachbücher, literarische Klassiker der letzten Jahrhunderte, Essay-Bände, Anthologien von Kurzgeschichten und Fanfiction (kann auch spurenweise Krimis enthalten).

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180813.html

Emacs-Scratch-Aufräumen heute.

Diese Unmöglichkeit,

  • alle Menschen zu ernähren,
    • ist unbegreiflich.
      • "unbegreiflich", "unmöglich"
        • was für eine begreifliche und mögliche Sache das ist.

Die jungen Menschen werden wieder Bücher lesen,

  • auch wenn das kein technisches Fortkommen ist,
    • weill Bücher aus Papier kein Javascript aktiviert haben,
      • die Interessen dessen vertreten, der vorne drauf steht
        • und was am nächsten Tag noch nachlesbar ist ohne editiert worden zu sein.

Wer sich an die Haptik des Bücherlesens gewöhnt,

  • kann die unglaublichsten Gedanken- und Gefühlserlebnisse
    • erblättern und erfahren,
      • und die Inhalte der letzten Jahrhunderte sind das spannendste,
        • was für gegen die überbordenden Dämlichkeit der Jetztzeit zur Verfügung haben.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180812.html

Emacs scratch Miszellen

Die zunehmende Annäherung an die wirkliche Welt

  • macht das Filmekucken zunehmend interaktiver und 3d,
    • aber die Drehbücher sind immer noch voll krass theatermäßig.
      • also viel zu retro-real, gnihi.

Die Menschen, die da denken können aus der Not heraus,

  • werden immer mehr,
    • das ist so ne Evolutionssache.
  • sind auch immer öfter Haustiere und Nutztiere,
    • die in ihrer menschlich-künstlichen Umwelt
      • das Mitdenken lernen müssen.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180808.html

Emacs-scratch-Miszellen

Ein Roman besteht aus 20 Geschichten und einer Idee, die sie idealerweise wundtechnisch verbindet.

  • Das ist doch einfach.
    • Wie Thomas Mann, der an die einfachen Goncourt-Romane dachte, als er Buddenbrooks begann.
      • was ja auch ein einfacher Roman ist, der die 20 Geschichten unter einer Idee der Familie erzählt.

Jeder Mensch hat mindestens zwei Interessen.

  • Frau hat immer Familie und Mann.
    • und bedient diese Ansprüche.
  • Arbeiter hat immer Lohninteressen und Arbeitgebersolidarität.
    • In allen Lohnabhängigkeiten ganz verschieden, aber immer dies auch.
      • und dient den Ansprüchen seiner Familie.

Es ist die Kunst, die

  • einen befreien kann,
    • oft in der sozialverträglichen Ausprägung

aber es ist

  • das Genie,
    • das einen in die Welt zwängt, weil
      • das Genie immer autistisch ist.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180720.html

05.08.2018, aktualisiert vom Juli 2018 (src)

Der klägliche Zustand der hegelschen Philosophie

  • in der Hegelstadt Stuttgart unter dem Einfluß
    • der hiesigen Autoindustrie und ihrer Zufiefererindustrie,
      • welche aus hunderten Boschs und Mahles und Schraubenfirmen besteht.

Die Philosophie und das Denken sind abgewandert,

  • aber wir haben das Hegelhaus.
    • Dialektisches Denken wäre klug und hilfreich,
      • schade um diese Ressource.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180805.html

Wacken is the real Capitalism

and we know it

  • and have fun.

Antikapitalismus findet hier natürlich nicht statt,

  • sondern im Gegenteil.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180804.html

Die Gesellschaft ist gut situiert,

und wenn die Menschen nicht gut situiert sind,

  • dann gehören sie nicht zur Gesellschaft,
    • das ist doch einfach.

Warum ist es denn so schwierig, zuzugeben, daß das Geld zur Macht führt, und jede Macht führt zur Ungerechtigkeit.

  • Das ist kein Kapitalismusproblem,
    • das ist ein Menschheitsproblem.

Dennoch könnte es Diktatoren geben,

  • denen es zur Freude gereicht, ihre Untertanen gut leben zu lassen.
    • Eine Herausforderung für alle Staaten,
      • deren Staatslenker das mindeste Denken sich erlauben,
        • institutionell qua Parlament,
          • oder nur durch eigene Erweiterung des Egoismus-Denkens durch Lektüre von Marx.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180803.html

Emacs-Scratch-Auslösung

Quer (TV)

  • Fakten heißen jetzt Faketen.

Linguistisch-semantische Nachprüfung naturwissenschaftlicher Arbeiten.

  • ohne jegliche Fachkenntnis kann helfen.
    • Zumindest bei den üblichen Phrasen muß man aufhorchen.
      • Eine Liste dieser Phrasen - etwa den dictionnaire des idées recues

Der Zeitpunkt des Todesfalls in einem Leben ist

  • vollkommen unwichtig.
    • Jedes Leben trägt alles in sich.
  • Es gibt nur bürgerlich/medizinische Standardvorgaben,
    • aber die bedeuten ja im Einzelfall natürlich nichts.

Rosalie Thomass ist eine ganz großartige Schauspielerin meiner Zeit,

  • und immer spektakulär genial, knapp und schön,
    • und die Filme mit ihr sind immer große Gesichtszeigemoritaten,
      • im Grunde auch wie bei der Romy Schneider damals.
        • und die Frau Thomass ist aber sehr präsent.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180730.html

Die Dinge, die im Kopf sind.

(und das sind sehr viele Dinge)

nach außen tragen, die Welt erfahren um des Gehirnes willen, und dadurch Liebe, Lust und Mord und Totschlag zu erleben, Szenen der ständigen Gewalt, Szenen der Freundlichkeit, Szenen der Lieben, das gilt alles nicht, wenn es kein Bewußtsein gibt.

Und dieses Bewußtsein ist ein rein menschliches, das für sonst gar keinen anderen Organismus gilt.

Der lebendige Menschenkopf gilt einiges.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180728.html

Das Internet bespricht sich

  • so soll es auch sein.
    • Und die verschiedenen Kanäle sind erfolgreich
      • durch den Benutzungserfolg.
  • Und am Ende sind wir wieder die Affengesellschaft wie vor 30000 Jahren.
    • Und das ist doch kein so schlechter Erfolg.
  • Nur das Denken und die Vernunft,
    • das mehr sein will als Nutznießung der kognitiven Quantität.
      • könnte etwas Intelligentes erschaffen, das über die Denkungsgrenzen hinausgeht,
        • Wissenschaft nach der bekannten Methode.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180727.html

Grundsätzlich ist alles kosmisch

und man sollte niemals unterhalb dieser Universalität diskutieren.

  • etwa, daß hierzuerden eine chemische Revolution bei Menschen stattfindet,
    • weil er sich eine Umwandlungsindustrie der Stoffe leistet.

und man sollte darüber nachdenken, weil

  • etwa die ganze materielle Welt sich ständig für und gegen den handelnden Menschen physikalisch-chemisch entscheidet.

Wir, die Menschen sind schwer aktiv am arbeiten daran,

  • und kucken zu, wie sich es entwickelt, nicht wahr?

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180726.html

Wer Waren produziert,

wird den Konsumenten immerzu als Gegner betrachten.

  • Und daher wird der Konsument immer Proletarier sein,
    • solange er konsumiert,
      • und das wird er immerzu tun,
        • denn das Tierwesen Mensch ist an seine Lebensbedingungen geknüpft
          • für immer.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180725.html

Uns plagt die Neugier,

ja, natürlich, aber doch nicht als Touristen!

  • Aber mit dem Tourismus geht es ständig aufwärts,
    • und die Bildung und das Aufnahmevermögen nimmt dadurch ab.

Der Tourismus und das Reisen

  • sind längst nicht mehr bildend.
    • Die klugen Leute unterlassen es mangels Erfreulichkeiten.

Und die Neugier bleibt bestehen an anderen Orten.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180723.html

Die Kunst ist immer einfach.

Ein Roman besteht aus 20 Geschichten und einer Idee, die sie verbinndet.

  • Das ist doch einfach.
    • Wie Thomas Mann, der an die einfachen Goncourt-Romane dachte, als er Buddenbrooks begann.
      • was ja auch ein einfacher Roman ist, der die 20 Geschichten unter einer Idee der Familie erzählt.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180718.html

Der Aufstieg des Tanzbären

Man kann ja die Medien suggestiv nennen, oder aber sie benutzen ein Framing, - wie dem auch sei, - aber den Tanzbären haben sie erschaffen, der am Ende seiner Karriere der beste und historische Herrscher einer freien Nation gewesen sein wird.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180716.html

Es gibt die Schwierigkeit,

das Leben gedanklich zu ordnen.

  • Einladungen dazu gibt es viele.
    • Heute erinnert man sich an Ingmar Bergmann, -weil er ein Jahresdatum hätte,
      • der ist immerzu wunderbar,
        • wenn man ihn für sich je entdeckt hat

Und immer wieder stellt sich die Frage:

  • Was bedeutet ein genialer Künstler für die Welt?
    • Viel für diejenigen, die ihn wertschätzen, weil sie ihn kennenlernten
      • aus den guten Gründen der kulturellen Neugier.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180714.html

An der sonngewohnten Straße

An der sonngewohnten Straße, in dem
hohlen halben Baumstamm, der seit lange
Trog ward, eine Oberfläche Wasser
in sich leis erneuernd, still’ ich meinen
Durst: des Wassers Heiterkeit und Herkunft
in mich nehmend durch die Handgelenke.
Trinken schiene mir zu viel, zu deutlich;
aber diese wartende Gebärde
holt mir helles Wasser ins Bewußtsein.

Also, kämst du, braucht ich, mich zu stillen,
nur ein leichtes Anruhn meiner Hände,
sei’s an deiner Schulter junge Rundung,
sei es an den Andrang deiner Brüste.

Rainer Maria Rilke

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180712.html

Der technische Fortschritt

gefällt mir gut. Alles wird bequem und nett,

  • aber es gibt keinen 100-prozentige Erfolg
    • Niemmals gibt es den.

Manchmal muß halt die bekannte Menschlichkeit Einbußen hinnehmen,

  • denn die Algorithmen sind halt auch nicht sicher,
    • sondern eher nicht sicher.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180705.html

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Created: 2018-08-16 Do 21:20

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