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Haha, der Staat geht twittern! Und es gibt Facebook-Seiten von denen, die von ihm bezahlt werden. Der Staat findet das Internet! Und wie wenig kann er es einschätzen, wie lustig er darin zum DAU wird.

Das Partizipieren an den scheinbaren Bürgermedien

  • ist das Aufspringen auf eine private Konzernstruktur der nicht völlig freien Meinungsäußerung,
    • mithin die Gefahr, sich dem Mißbrauch dienstlich und offiziell zu unterwerfen.
      • mithin die Gefahr, durchs eigene Dabeisein den Privatmedien einen offiziellen Charakter zu verleihen, welche diese Objektivität nicht wollen und nicht einrichten werden.
  • Den Beamten beim die bisherige staatliche Beamtenmuffigkeit verlassen zukucken, freut dennoch. Aber am Ende weiß der Beamtenstaat halt auch nicht so richtig, wem diesmal die Stunde geschlagen hat.
    • Doch das wird nur denjenigen, der sich bei Facebook angemeldet hat, nachlesen können, was der deutsche Staat in Zukunft plant.
      • Man möchte wirklich von beidem gleichermaßen abraten.

Die große Macht, die die hiesigen naiven Staatseinrichtungen der US-www-content-Infrastruktur zubilligen,

  • ist bemerkenswert.
  • ein Beweis der eigenen Unkenntnis dieser Infrastruktur
  • wie die Oma mit dem Enkel auf die Kirmes geht, weil sie jugendlich wirken will.
    • und dort nicht viel mitmachen kann, aber die anderen Kinder dabei ankuckt.
    • Aber das hier ist schlimmer.
  • Medien und Politik sind völlig überfordert und rennen den DAUs hinterher in die Fänge der Betrügerorgaisationen.
    • Andererseits, wie lustig, Staat und Medien in denselben Fängen der amerikanischen Industrien zu wissen, wie jeder Teenager auch. Andererseits, diese Pflicht, bei offizielle Webauftritten den privaten Adobe-Flash-Player immerzu installieren zu sollen. Mein Staat zwingt mir Viren auf. Wie ein eigenwilliger Teenager, mit dem man auskommen muß.
      • (Aber ja auch qua Geschichtlichkeit, zuviel mutet einem der Staat zu, also die Flash-Zumutung ist in einer unteren ethischen Kategorie.)

Viele politisch denkende Menschen lernt man in Twitter kennen.

  • Ein wunderbares Medium für Menschen, die sich vernetzen wollen und es nutzen wollen.
  • Nur dumm, daß der Sinn und Zweck dieser Infrastruktur keineswegs der ist, die politische Verantwortung des einzelnen zu stärken.
    • Der einzelne ist der Plappernde und die Person, die ihre Schwächen zeigt, mit denen man vielleicht Geld verdienen kann.

Verquickung von Staat und privaten Großunternehmen ganz allgemein.

  • sollte als Problem erkannt werden. Alle Ämter, alle politischen Einrichtungen können von Facebook (und deren Kunden) und Twitter (und deren Kunden) überwacht werden.
  • Denkt man da wirklich nicht dran?
    • Staatliche Einrichtungen sind nicht allein davon betroffen. Die öffentlich-rechtlichen Medien haben auch keine differenzierte Haltung.
    • Das Problem des Nicht-Daran-Denkens, von wem man sich in den neuen Technologien abhängig macht, fing mit und bei Microsoft an, und dort gilt es nach wie vor, wird dort aber zunehmend problematisiert.

Twitter machte mir einige Jahre lang viel Spaß! Jetzt bin ich bei identi.ca und habe dort die Kompromisslösung gefunden.

  • (Man sollte die Synthesen einfach nicht als Überschrift layouten. Das passiert mir jetzt zum wiederholten Mal.)
  • Das Zeug zum Bürgermedium haben alle anderen offenen Internetprotokolle. Etwa IRCnet. Etwa eigene statusnet-angetriebene Server.

Created: 2017-12-04 Mo 22:37

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