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Aktionstage Poetischer Nihilismus


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Der große Turm

Das Problem der fortschreitenden Menschheit

  • und Menschenerkenntnis
    • ist die zunehmende Belastung durch geronnene Erfahrung,
      • sprich: Klischees.

Meine Freundin ist wild und schön,

  • und sie versucht das Leben ständig neu.

Was ich alles erlebt habe mit dem Computer,

  • oft im Chat,
    • und ich traf viele Leute,
      • einige davon in Liebe.
        • Das gilt das meiste.

Merkwürdige Männer

  • Seit ungefähr drei Jahren kann ich schöne Männer erkennen.
    • Seither kann ich es überhaupt, weil ich das Aussehen bewerten kann, was mir zuvor immer bedeutungslos schien.
    • Vorher jedenfalls hatte ich gar keine Ästhetik des Mannes.
      • Und nun habe das Bodybuilding-Leitbild für schöne Körper,
        • ich fühle mich durchaus klüger.
          • Die Medien können ja auch bilden.
  • Ein Land hat soviel Intelligenz,
    • wie seine Medien haben,
      • denn das ist die Öffentlichkeit.

Natürlich

bin auch ich Verbraucher und Sparer, wobei eher ersteres.

  • aber sollte ich als Mensch nicht atmen, zudem essen, gar mich mit Kleidung anziehen, und jetzt kommts: wohnen dürfen?
    • Natürlich ist das ganz normal, daß ich das will.
      • Achja?

Emacs-Scratch-Aufwasch von heute.

Xenophobie

  • ist die politische Antwort auf alle sozialen Fragen bei CDU, CSU, SPD
    • eben der "GroKo Haram" (Zitat: die PARTEI)
      • angestachelt von der AfD.
  • ist geeignet, wie jede unvernünftige Angst, den Träger desselben zur Therapie zu führen.
    • Die Rücknahme der Vernunft, der liberalen Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit, der freundlichen, gewaltlosen Gesellschaft,
      • findet statt.
  • Xenophobie, die Angst vor dem Fremden, ereilt mich auch immer öfter,
    • denn ich sehe, daß die Deutschen in ihrer Gewaltbereitschaft und Denkvernachlässigung
      • mir einfach zu fremd werden,
        • und man könnte doch immernoch einfach versuchen, freundlich, höflich, gebildet eine Gemeinschaft zu bilden,

TV-Serien

  • sind der Versuch, von mittelbegabten Schauspielern, Dekorateuren, Kameramännern und der Tontruppe
    • ein bürgerliches Leben zu leben,
      • mit festem Wohnsitz und sozialen Leistungen etc., also wie normale Angestellte,
        • und dennoch im künsterlischen Bereich zu überleben,
          • und es klappt.

Autofahren,

  • was für ein wahnsinniges Erlebnis für uns,
    • wir stark zurückgebliebenen und technisch emporgekommenen Superaffen.

Dota Kehr löst Konstantin Wecker ab

  • was nicht gegen ihn spricht,
    • aber sie ist viel neuer und besser für die Zeit,
      • und genauso genial und soviel unblöder in der Zeit.

Dota Kehr löst Konstantin Wecker ab

  • was nicht gegen ihn spricht,
    • aber sie ist viel neuer und besser für die Zeit,
      • und genauso genial und soviel unblöder in der Zeit.
  • Ich sah gerade "Die Anstalt" in der Wiederholung vom vorletzten Dienstag.

Automobilbau

  • scheint nun auch eine Art Küferhandwerk zu werden
    • sehr speziell,
      • aber ein bisschen wird es schon noch geben.
        • wie bei den Küfern halt
          • und den anderen mittelalterlichen Handwerken.

Leises Internet, Gesellschaft der Lauten

Alles, was bisher still war,

  • wird im Internet laut.
  • Und zwar alles, was der Computer macht, wird nun weitergemeldet,
    • also angefangen von Tastatur, Maus und die eingebaute Kamera.
      • bis hin zu allen Inhalten, nichts ist geheim.
        • Klar, den Computer nicht mehr benutzen, ist eine gute Idee.
          • Haha. Aber wir brauchen ihn doch.
            • Unser Leben wird dadurch sanft brutalisiert,

Die Eliten sagen an.

  • wer die Eliten sind,
    • also das große Selbstbewußtsein ohne einen gesellschaftlichen Konsens,
      • maßt sich das ganz einfach an.
        • Das kann allerdings nicht jeder,
          • denn das riesige und dumme Selbstbewußtsein hat ja eben nicht jeder.
            • Das für sich zu finden, ist aber auch nicht falsch für die Leisen.
              • Am Ende sind wir gleich, wenn schon nicht frei und brüderlich.

Es ist die Tastatur

Alles, was bisher still war,

  • wird im Internet laut.
    • Und zwar alles, was der Computer macht, wird gemeldet,
      • also Tastatur, Maus und die eingebaute Kamera.
        • Den Computer nicht mehr benutzen, ist eine gute Idee.
          • Haha. Wir brauchen ihn doch.
            • Unser Leben wird dadurch brutalisiert,

Eine Verwunderung

Man hat oft das Gefühl

  • daß man beisitzen möchte bei den
    • merkwürdigen Chattern
      • im Internet.
  • und dann nimmt mal teil in dieser Sphäre,
    • und es ist kaum anders als das echte Leben,
      • ein vollgültiger Ersatz.

* Katharsis

Katharsis

  • als der erwünschte Effekt durch bürgerlichen Kunstgenuss,
    • gnihi, wie naiv!
      • Mitnichten gibt es eine Katharsis jemals für die Wohlbetuchten.

Ob dieses gedichtige Thema an Gewicht gewinnt?

Die ständige Werbung der öffe-recht Sender für amerikanische Konzerne

  • ist zumindest politisch sehr kurzsichtig,
    • aber vor allem kulturell sehr naiv,
      • aber halt systemimmanent.
  • Einzig noch schlimmer:
    • Die Privatsender, die das amerikanische Mediensystem komplett komplett kopieren.

Emacs-Scratch für heute

Ob dieses gedichtige Thema an Gewicht gewinnt?

Die ständige Werbung der öffe-recht Sender für amerikanische Konzerne

  • ist zumindest politisch sehr kurzsichtig,
    • aber vor allem kulturell sehr naiv,
      • da diese Konzerne politisch bedingt merkwürdig ungastlich sind,
        • wobei das nicht die Schulden der social-media-Träger werden,
          • sondern nur ein Beifang beim Geldscheffeln.

Eine Frage:

Ob dieses gedichtige Thema an Gewicht gewinnt?

Ganz genau

  • Achje, jetzt reden alle übers "Framing" von Berichten,
    • als guter Begriff dafür ist "Suggestion" bekannt.

Ein Claude-Sautet-Film

Diese Claude-Sautet-Filme, die alle paar Jahre gezeigt werden,

  • sind sehr wundervoll und zeitlos immer wieder.
    • Das ist immer, wenn er selbst Geburtstag hat oder seine Hauptdarsteller Romy Schneider oder Michel Piccoli,
      • daß sie wieder gezeigt werden,
        • diesmal wegen Romy Schneider, die Geburtstag hätte.
    • Es sind die kühnen Aufbruchszeiten der unglücklichen 70er-Jahre.

Ständig wechselnde Dogmen

Kritische Abende vor dem TV

  • immerzu muß man darüber nachdenken, wie
    • rückständig und billig die Darstellung ist,
      • bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen etwa
        • da braucht es nicht viel dazu, es kritisch zu sehen,
  • die Krimis als TV-Produktionen
    • die Mehrheit der fiktionalen Sendungen ausmachen,
      • was sehr merkwürdig ist.
        • Nur noch Krimis, warum? Ich verstehe es nicht,
          • aber es ist eben so.
            • Der mediale Alltag ist wundersam,
              • doch es ist scheinbar allen recht so.
  • Die Medien haben eben die Aufgabe,
    • die Leute zu emotionalisieren,
      • und die gelösten Gefühle führen zu ungelösten Problemen, in einem Staat, der vernünftig sein sollte.

Der Wechsel

Alle Optionen offenhalten

  • heißt immer, nun endlich gemein zu werden,
    • heißt immer, nun endlich über Leichen zu gehen,
      • heißt immer, nun endlich das Arschloch zu werden,
        • das in einem wartet, endlich befreit zu werden.

Drangsalierung

  • ist die Machtausübung im kleinen und nachbarlichen Bereich,
    • worin sich der kommunale Beamte ausleben kann.
      • Und das hat ja einen prima neuen Namen bekommen:
        • das ist der deep state.

"Geld verdienen"

  • Das ist etwas,
    • was keiner nagut fast niemand tut,
      • vielleicht ein paar Handwerker oder Spezial-Arbeiter,
        • wobei letztere eher seltener.
  • Das ist etwas,
    • was von alleine läuft, ohne Zutun,
      • wenn man es nur erhält qua Familie oder weltaffiner Burschenschaft.
        • also durch einen glücklichen sozialen Status.
  • Das gibt es zumindest nicht sehr oft für die Leute, die arbeiten gehen.
    • was ja vielleicht gerechtfertigt ist,
      • denn sie arbeiten ja nur
        • und sind keine bürgerlichen erblichen Finanzhinnehmer.

Bleib doch! Das Leben ist so schön!

Als wenn das Reisen einen Sinn hätte,

  • aber man siehto doch alles im TV und im Internet,
    • aber man muß selber reisen,
      • nur die eigenen Erlebnisse zählen,
        • und wir wissen alle, daß der Tourismus neue Erkenntnisse bringt
          • für die Kreuzfahrer und Clubvakanten.

Als wenn das Reisen einen Sinn hätte,

  • für die, die dafür zahlen und ihren Alltag damit perfektionieren, (nicht etwa vergessen wollen, denn der gilt.)

Natürlich steht kein genießerischer Mensch im Auto-Stau oder im Flugterminal-Stau,

  • denn der macht was anderes,
    • wovon es sehr viel gibt.

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Created: 2018-10-22 Mo 20:39

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