· Philosophischer Nacht- und Sonntagsdienst ·

Aktionstage poetischer Nihilismus


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Der Wechsel

Alle Optionen offenhalten

  • heißt immer, nun endlich gemein zu werden,
    • heißt immer, nun endlich über Leichen zu gehen,
      • heißt immer, nun endlich das Arschloch zu werden,
        • das in einem wartet, endlich befreit zu werden.

Drangsalierung

  • ist die Machtausübung im kleinen und nachbarlichen Bereich,
    • worin sich der kommunale Beamte ausleben kann.
      • Und das hat ja einen prima neuen Namen bekommen:
        • das ist der deep state.

"Geld verdienen"

  • Das ist etwas,
    • was keiner nagut fast niemand tut,
      • vielleicht ein paar Handwerker oder Spezial-Arbeiter,
        • wobei letztere eher seltener.
  • Das ist etwas,
    • was von alleine läuft, ohne Zutun,
      • wenn man es nur erhält qua Familie oder weltaffiner Burschenschaft.
        • also durch einen glücklichen sozialen Status.
  • Das gibt es zumindest nicht sehr oft für die Leute, die arbeiten gehen.
    • was ja vielleicht gerechtfertigt ist,
      • denn sie arbeiten ja nur
        • und sind keine bürgerlichen erblichen Finanzhinnehmer.

Bleib doch! Das Leben ist so schön!

Als wenn das Reisen einen Sinn hätte,

  • aber man siehto doch alles im TV und im Internet,
    • aber man muß selber reisen,
      • nur die eigenen Erlebnisse zählen,
        • und wir wissen alle, daß der Tourismus neue Erkenntnisse bringt
          • für die Kreuzfahrer und Clubvakanten.

Als wenn das Reisen einen Sinn hätte,

  • für die, die dafür zahlen und ihren Alltag damit perfektionieren, (nicht etwa vergessen wollen, denn der gilt.)

Natürlich steht kein genießerischer Mensch im Auto-Stau oder im Flugterminal-Stau,

  • denn der macht was anderes,
    • wovon es sehr viel gibt.

Der Emacs-Scratch-Aufwasch

Gap the mind

  • Zwischen dem Gebrauch des Internets und dem Mißbrauch desselben
    • steckt nur ein ganz kleiner Unterschied,
      • der meist auch nichtmal geklärt ist:
  • Ist das jetzt ein guter Gebrauch oder ein böser Mißbrauch,
    • und irgendwas dazwischen?

Der Gebrauch besteht darin,

  • das Gerät unter eigener Kontrolle zu halten,

    • was nicht einfach ist mit Internetanschluss.
      • Etwa einen Adblocker anbringen zu wollen, kann einen
        • in wüste Scharmützel mit der Werbebranche verstricken,
          • wobei es einfach ist, das eigene Blockverbot mit dem Blockverbot der jeweiligen Seite auszugleiche.
    • Überhaupt besteht der Gebrauch der Welt fast immer in der Vermeidung dessen,
      • was einen zurückkontrollieren will.
        • Das ist inzwischen fast alles im Web, den http-Angeboten,
          • da ist das pauschale Umgehen fast schon ein guter Rat.
  • Der Gebrauch der anderen Übermittlungsorotokolle, die weniger populär sind,
    • verspricht eine Entspannung vom kommerziellen Web-Internet.

Ich habe ja Germanistik studiert,

  • und da bemerke ich, daß die Sprache hochgradig wichtig ist,
    • wenn die Leute etwas verkaufen wollen,
      • das ist das Marketing.
  • und kein Mensch kauft etwas, das er sich nicht schönreden kann,
    • es gibt nur positiv sprachlich gekaufte Dinge,
      • was ja selbstverständlich ist, aber bemerkenswert ist. ** Der Wert der Dinge ist meistens gering,
        • aber innerhalb der unvernünftigen Sprache
          • brauchen Männer und Frauen
            • und die verschiedenen sozialen Gruppen,
              • jeweils die Dinge, die gut für sie klingen in der Sprache.
  • und es gibt ja genug witzige Produkte zum Kaufen auch für Germanisten.

Emacs scratch buffer for today

Gap the mind

  • Zwischen dem Gebrauch des Internets und dem Mißbrauch desselben
    • steckt nur ein ganz kleiner Unterschied,
      • der meist auch nichtmal geklärt ist:
  • Ist das jetzt ein guter Gebrauch oder ein böser Mißbrauch,
    • und irgendwas dazwischen?

Der Gebrauch besteht darin,

  • das Gerät unter eigener Kontrolle zu halten,

    • was nicht einfach ist mit Internetanschluss.
      • Etwa einen Adblocker anbringen zu wollen, kann einen
        • in wüste Scharmützel mit der Werbebranche verstricken,
          • wobei es einfach ist, das eigene Blockverbot mit dem Blockverbot der jeweiligen Seite auszugleiche.
    • Überhaupt besteht der Gebrauch der Welt fast immer in der Vermeidung dessen,
      • was einen zurückkontrollieren will.
        • Das ist inzwischen fast alles im Web, den http-Angeboten,
          • da ist das pauschale Umgehen fast schon ein guter Rat.
  • Der Gebrauch der anderen Übermittlungsorotokolle, die weniger populär sind,
    • verspricht eine Entspannung vom kommerziellen Web-Internet.

Die anderen,

  • die immer so weitermachen wollen mit ihrem Leben,
    • wie es ist.
    • sind merkwürdige Leute.
      • Alle fahren sie diese Automobile und kaufen und bauen ihre Einfamilienhäuser,
        • wie ich ja auch,
          • bis aufs Autofahren und das Häuserbauen. Das mag ich wirklich nicht haben.
            • Die anderen mit Autos und Einfamilienhäusern leben ein gutes bürgerliches Leben,
              • aber ich das bessere ohne das alles.

Die Kunst ist das nichtige Fremde,

  • und das Kunsthandwerk das nützlich Dekorative
    • und die Mischung daraus ist die Museumskunst.
  • und man kann sie nur selber erschaffen,
    • und selbst genießen und bewundern,
      • und damit mit sich völlig rein sein,
        • wenn man denn niemandes Wahrheit rauben mag.

Im Alltag.

Tagsüber

  • schauen die Leute in ihre Handys rein, deshalb gibt es keine Umgebung mehr.

Des Abends

  • kucken die Leute Krimis im TV an, deshalb gibt es dort nur noch das zu kucken.
  • man könnte auch tagsüber Krimis schauen,
  • oder abends in die Handys reinkucken,
    • aber das machen sie nicht,
      • denn es herrschen ja soziale Regeln.

Nachts

  • schlafen alle gut,
    • und dann ist es ein guter Alltag.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180824.html

Die Definition der Rechtschaffenheit

  • mü0te ja nur der Aufgabe gerecht werden,
    • denn die Rechtschaffenden sind
      • klug, nützlich und menschlich erfahren und verbindlich.
        • Also sie sind nicht lächerliche und weinerliche aggressive Dummerjane,
          • aber wir wissen alle: es ist hier in Schland. Es war nie anders.

"Reichtum"

Was das wohl ist? Geld haben?

  • Achja, das ist es wohl, nichts weiter.
    • Ja, das ist Reichtum.
      • Nämlich Geld haben.
        • Nichts weiter.
  • Dadurch kann man die Welt besser machen.
    • wobei man das nicht muss.
      • Niemand tut das, der reich ist,
        • sondern immer im Gegenteil.
  • Kein Geld haben und gegen die Ungleichheit vorgehen,
    • das ist das Ziel jedes tüchtigen Menschen wohl.
  • So ist der Reichtum an Geld wohl nur ein historischer Übergangszustand,
    • der natürlich am Ende unter den Menschen gerecht aufgeteilt werden wird,
      • das ist freilich das eher richtige.
        • Wobei man sich da fragt,
          • wer macht denn für uns dieses Richtige?
  • Und dann gibt es den nichtmateriellen "Reichtum" auch noch.
    • Aber das ist alles privaat oder finanziert vom Staat.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180820.html

Die Firma dankt

  • Wenn jeder einzelne Mensch korrupt geworden ist,
    • und diejenigen, die es nicht sind, das nur mit reinem mit Neid beobachten,
      • dann ist die Welt keineswegs schlechter geworden,
        • als sie es bisher war.
          • Nur immer gleich
            • ist sie.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180823.html

Emacs-scratch-Miszellen

Werde Pate

  • etwa für die Unschuldsvermutung,
    • nimm Dich einer Online-Platform an,
      • in der Du als Pate für Deine These stehst,
        • weil das Spaß macht.
  • etwa für die Freundlichkeit in der Kommunikation,
    • nimm Dich einer Online-Platform an,
      • in der Du als Pate für Deine These stehst,
      • weil das Spaß macht.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180817.html

Emacs Scratch-Buffer von heute

Die Mittel der Musiksatire

  • sind unbeholfen, weil der Humor notwendig die Sprache benötigt.
    • und der Versuch, in der Musik uneigentlich zu sein,
      • scheitert meistens.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180818.html

Die Firma dankt

  • Wenn jeder einzelne Mensch korrupt geworden ist,
    • und diejenigen, die es nicht sind, das nur mit reinem mit Neid beobachten,
      • dann ist die Welt keineswegs schlechter geworden,
        • als sie es bisher war.
          • Nur immer gleich
            • ist sie.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180822.html

It's all about traduction,

ca fait le main part, Ich verstehe nichts. Es ist die Sprache, die gilt und die zählt, und ich verstehe nichts,

  • außer dem einfachsten.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/18016.html

Die Geistesgeschichte

  • ist ja nett und lustig für uns Menschen,
    • - dieses lustige Denkorgan im Kopf für manche Kehlkopfoperationen
      • doch das Leben besteht aus der größeren Unendlichkeit
        • von Details im Haptischen, im Intellektuellen und in der Affektation.
          • also auch in unserem menschlichen Sprachvermögen
            • und vor allem im organischen nichtsprachlichen Raum der Pflanzen und Tiere,
  • was bestaunenswert an sich ist, und es
    • ist kein Nachlaufen in der Sprache, die wir haben,
      • sondern gleichermaßen das, was sowieso geschieht.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180816.html

Emacs-scratch: Versager, Hölderlin und Thomas Mann

Versager, die auf Kosten anderer leben,

  • wie schwierig ist das zu entscheiden
    • im Kapitalismus, bzw. unserer Alltagswelt.
      • Der Kapitalist ist ein reicher Frührentner per se,
        • und wenn ichs selber wäre, wäre ich wohl gerne auch.
          • Aber mit den psychologischen Problemen, welche zwar kein Verliererleben bedingen,
            • aber doch die Verlierängste einem immer aufzwängen als Kapitalismusreicher.
              • Niemand, der reich ist, ist souverän hoffnungsfroh.
                • sondern kultiviert die rationalen Verlustängste in nichtigen Kompensationshandlungen
                  • die unser mediales Leben bestimmen und bebildern.

Gedanken sammeln,

  • wie Hölderlin Gedichte schrieb
    • in seinen späten Jahren.

Moderne Dienstleistungsangestellte

  • etwa auf Kreuzfahrtschiffen,
    • erinnern mich immer sehr stark an Felix Krull,
      • aber das ist nicht von Hölderlin, sondern von Thomas Mann.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180814.html

Emacs-Scratch-Aufarbeitung

John Carpenters Film "Sie leben"

  • erweist sich zumindest bei der Belaberung durch Serien und Blockbustern
    • als ziemlich plausibel.
      • und bei den Leuten, die wenigstens Filmgeschichte im leichten Gewand der Kulturgeschichte wahrnehmen,
        • ist dies sicherlich ein erhellender Film.
  • ist natürlich nicht die erste Vision einer Gehirnkontrolle durch den Staat und die Medien,
    • wobei mir da nun garnichts anderes einfällt gerade.
      • wohl doch nur eine Verschwörungstheorie.
  • Krimis
    • erschrecken mich schon immer,
      • daher sehe und lese ich sie nicht gerne,
        • diese ständige Boshaftigkeit überall,
          • aber es gibt quasi nichts anderes mehr zu konsumieren
            • und man merkt, daß die Gesellschafti dem Genre nachfolgt.
    • das Gegenteil wäre Freundlichkeit, Vernunft und Umgänglichkeit als Genre.
      • subversives Zeug eben.
        • wie etwa Lyrik, Komödien, Tragödien, Königsdramen, Bildungsromane, Sachbücher, literarische Klassiker der letzten Jahrhunderte, Essay-Bände, Anthologien von Kurzgeschichten und Fanfiction (kann auch spurenweise Krimis enthalten).

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180813.html

Emacs-Scratch-Aufräumen heute.

Diese Unmöglichkeit,

  • alle Menschen zu ernähren,
    • ist unbegreiflich.
      • "unbegreiflich", "unmöglich"
        • was für eine begreifliche und mögliche Sache das ist.

Die jungen Menschen werden wieder Bücher lesen,

  • auch wenn das kein technisches Fortkommen ist,
    • weill Bücher aus Papier kein Javascript aktiviert haben,
      • die Interessen dessen vertreten, der vorne drauf steht
        • und was am nächsten Tag noch nachlesbar ist ohne editiert worden zu sein.

Wer sich an die Haptik des Bücherlesens gewöhnt,

  • kann die unglaublichsten Gedanken- und Gefühlserlebnisse
    • erblättern und erfahren,
      • und die Inhalte der letzten Jahrhunderte sind das spannendste,
        • was für gegen die überbordenden Dämlichkeit der Jetztzeit zur Verfügung haben.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180812.html

Emacs scratch Miszellen

Die zunehmende Annäherung an die wirkliche Welt

  • macht das Filmekucken zunehmend interaktiver und 3d,
    • aber die Drehbücher sind immer noch voll krass theatermäßig.
      • also viel zu retro-real, gnihi.

Die Menschen, die da denken können aus der Not heraus,

  • werden immer mehr,
    • das ist so ne Evolutionssache.
  • sind auch immer öfter Haustiere und Nutztiere,
    • die in ihrer menschlich-künstlichen Umwelt
      • das Mitdenken lernen müssen.

https://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/180808.html

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Created: 2018-09-15 Sa 21:17

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