Der glücklose Losverkäufer

Ich stehe hier,
als Erbe eines großen Unternehmens,
das Glück und Los als Los für sich erkannt.

Als Sohn, der älteste,
war ich bestimmt, Geschick und Tradition
von unserem Gewerbe notwendig glücklich zu forcieren.

Das Frühlingsfest ist,
und sind viele Teddybären, die aus Plüsch,
und stufenförmig Rotlicht-Wildnis aus Begehrlichkeit da ist,

und davor ich, der schreit, was ist.
Ich habe die Verantwortung für alles.
Ein Teppich aus Papierschnipseln erweist der Menschen Weg.

Es schreite denn ein Paar vorbei
von in sich ganz Versunkenen,
des Glückes unbedürftiger Naturen,
die glücklich in mir nur die Niete scheinen sehen.

Da wünsche ich mir denn
den Fortgang der Geschäfte ohne mich.
Verwerfend alle Tradition des Glücksberufes,
die Freiheit einsatzlos gewinnend,
mich meines Loses frei entledigend,
um irgendwann des Glückes nicht mehr zu bedürfen.

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