»Jetzt surf' aber mal zuende. Erwartest du dir ernsthaft noch etwas davon?« »Nein, natürlich nicht! Ich schau mir nur noch schnell diese Seite an. Nichts wichtiges, aber anscheinend eine altersreife Theorie über das Internet.«


/»Man soll die Sprache des Landes verstehen, das man besucht«; sie verstanden sie. »Eine bescheidene Haltung wahren«, das pflegten sie zu tun. »Nicht zuviel Geld bei sich haben«; nichts leichter als das. Und um sich schließlich alle möglichen Unannehmlichkeiten zu ersparen, ist es gut, »sich für einen Ingenieur auszugeben«./
Gustave Flaubert, Bouvard und Pécuchet


Der "Dictionnaire des idées reçues" für den digitalen Alltag:

  • Am ehesten Platz für Witz ist im IRC, schnell ist ein Feuerwerk improvisiert, und oft entzündet es sich ganz mühelos sogar von alleine. Gro&szlg;e Sprachkunst erstrahlt dort mitunter sekundenlang, ohne düsteres Arbeitsethos oder gemütsverdunkelndes Leistungsdenken.
    • Es ist eine bequeme Öffentlichkeit, die redliche Menschen über ihr eigenes Chatten springen läßt, weil vager Ruhm zu erhoffen ist. Und dennoch besteht kein Verantwortungszwang. Wenn man sich um Kopf und Kragen quatscht, wirds schon ignoriert werden; wenn man einmal über sich im positiven Sinn hinauswächst, bleibt man freilich bis hin zu stundenlang im Gedächtnis einer wohlwollenden Öffentlichkeit.

      • Es ist nur die Sprache, die hier spricht. Es gibt keine Personen und keine Relevanzen außerhalb dieser Sphäre. "Ich bin, was ich sage" ist ein Idealzustand des gebildeten Menschlichen, der den Menschen ganz auf das Literarische abstellt. Welch schöne Welt muß dies sein, wo nur der Geist und vor allem die Geistesgegenwart zählen!

      IRC ist schnell und leicht, und, weil die Technik nur für einen Bruchteil der normalen Internet-Web-Surfer verwendbar ist, sogar einigermaßen elitär. Ein schöngeschriebener Satz im Chat trägt durchaus subversives, avantgardistisches Gepräge.

      • Da der IRC reichlich zeitkonsumierend ist, können in den Hochtarifländern (also alle deutschsprachigen) nur reiche und pekuniär gutgestellte Leute chatten. Wen man dort zum Freund findet, hat sicher ein Haus und einen Swimming Pool und lädt einen zu einem Segeltörn ein. Und Witz hat er auch noch, denn warum sollte man ihn sonst kennen in einer Welt, in der nur der Geist zählt?
        • Okay, es wird immer billiger. Inzwischen sogar schon spottbillig. (Nachtrag 2011).
        • Flatrate-Benutzer wollen immer ein Schnäppchen machen und alles bis zur Grenze ausreizen. Sie gelten nicht, sie sind die Parias dieser Welt.
      • Eine Diskreditierung der strengen Virtualität findet in manchen Channelnamen statt (Selbstrelativierung). Denn nicht jeder Sprachinhaber kommt mit der Aufhebung aller topographischen Bezüge in dieser eigentlich wilden und bezuglosen Welt zurecht; deshalb gibt es channels mit Städtenamen, damit man sich geborgener und wohler fühle in den übermäßig freien Begrifflichkeiten. Dies ist besonders amüsant in Hinsicht auf den Alleinvertretungsanspruch, den die Channels für so etwas Großes und Tastsächliches wie eine Stadt haben. Beispiele:
        • #Stuttgart: hier treffen sich technisch wohlausgerüstete Spießer, die sich menschlich unreif von ihren teuren Hobbies vorschwärmen. Besonders viele bots vermutlich. In dieser Stadt redet man offenbar so, und der Smalltalk mit wildfremden Menschen auf der Fußgängerzone würde nicht anders ausfallen als hier: kalt, fremd, überheblich und arrogant.
        • #Hannover: etwas farblose Kiddies, die aber sehr nett und tolerant in Chats reagieren. Sehr hübsch: samstag abends, wenn sie von "Raves" zurückkommen, total offen sind und von ihren Erlebnissen aus den dunklen Gassen in der wirklichen Stadt berichten.
        • #Karlsruhe: lebensoffen, lustig, sprachexperimentierfreudig, bei Wetterumschwüngen manchmal allerdings etwas dröge Studenten an den Tastaturen. Mit etwas Sprachwitz und Eigeninitiative kann man durchaus einen netten Aufenthalt haben. #Bielefeld: dies ist die Hauptstadt der Begrüßunsorgien und abgefeimten Verabschiedungsparties. Doch immer, wenn man denkt, jetzt kommt nichts mehr, gibt es einen neuen Entdecker von Bielefeld, der ihm seinen Stempel aufdrückt.
        • Sonderfall #germany: das ist die Obermenge aller Regionalkanäle: absolut amüsant und durchaus das Bezeichnete überflüssig machend. Chaos, viele Ops, ruppiger Umgang mit Neuzugängen etc., also völlig repräsentativ und großartig. Kultur ist, wenn man sich fremd fühlt in einem schnellen /join, der einem vom Gefühl her am meisten anheimeln müsste. Das wiederum ist der Kulturschock an der eigenen Kultur, - und der sollte doch heilsamer sein als jede Politik. Jeder sollte hier einmal vorbeischauen, um endlich Kosmopolit zu werden. - Wobei das immer weniger stimmt. Man kann inzwischen schon fast normal dort sein.
      • Dem Menschlichen auf die Schliche kommen: geht das nur mit Sprache? Geht es mit geschriebener Sprache überhaupt noch? Hier ist ein Geheimnis verborgen, eben weil es Wegwerf-Sprache ist, um die wir hier einen Bogen sprechen: Es sind Gefühle zu entdecken, die im normalen Alltag überhaupt keine Zeit finden; Seltsamkeiten. Die Rückgewinnung einiger esoterischer menschlicher Regungen ist hier tatsächlich geleistet…
      • …IRC ist also der zu bevorzugende Dienst. Doch wir reden auch von den anderen:
  • Eine ganz eigene liebenswerte Gemeinde verbilden die Beschreiber der Newsgroups. Sie sind ein Kompromiß aus der weltanschaulichen Schwere, die das repräsentative WWW bietet, und der elitären Leichtigkeit, die die IRChatter vorleben. Die Newsgroupbeschreiber sind leicht und repräsentativ.
    • Newsgroupbeschreiber haben unmittelbare Akzeptanz untereinander. Sie betreiben ein Insiderhobby mit einer eigenen Cliquensprache, und gemeinsam ist ihnen der Sinn für die hohe Bedeutung ihrer benutzten Technik.

      • Es gibt witzige und schöne Sprachbildungen in dieser lustigen Welt, über die ich immer wieder schmunzeln muß:
        • Das einfache und etwas grobe Bilanzieren eines Sachverhaltes mit dem Suffix "=> Tonne". Das mag ich im Alltag gerne wieder entdecken, vor allem, weil es durch andauernde Wiederholung nicht ermüdend, sondern zunehmend in seiner knappen Form weise wirkt.
        • Vielleicht setzt sich langsam wirklich die konsequente Kleinschreibung durch. Das wäre fein, und so ein vielbenutztes demokratisches Schriftmedium wird die offizielle Schriftsprache sicherlich auf Dauer bequemer und jünger machen. Hier wird das Schreiben so gehandhabt, als hätte es keine Bedeutungsgeschichte, aber es bleibt geschriebene Sprache: Literatur. Social beat. Junge Wilde am Werk. Das Weltuntergangsgeschrei der Rechtschreibgegner mag sich gerne wiederholen, und mit ein wenig Glück gibt es bald wieder eine offene Sprache ohne Machtstrukturen, so wie es bis ins 19.Jh. üblich war.
      • Es gibt viele Sprachelemente, die als neu zu gelten haben, und deren man dennoch schon rasch überdrüssig wird: Die Mode des Formularstils "[ ] Du hast verstanden" fand ich anfangs witzig, aber inzwischen kann ich es nicht mehr lesen. Das sind die Plateauschuhträger im Usenet, die solche Beamtenmoden einführen wollen. =>Tonne.
        • Ein kleinwenig einschränkend für die große Sache, die die Newsgroups darstellen, ist allerdings, das bei all diesem ausgeprägten Hang zur sprachlichen Ordnung zwei kleine Wörtchen vernachlässigt werden. Dies ist ein Umstand, der zu dem komischen Gefühl führt, daß man einfach nicht unterdrücken kann.
        • Bei Fragen nach einer Sache kriegt man oft zur Antwort: "Dieses Ding ist Dein Freund." oder "Du möchtest dieses Ding benutzen." Dies ist sehr rüpelhaft und inhuman im Ausdruck, eine Art einer impertinenten Unterstellung, wie überhaupt die Netiquette einer ganz besonderen Rüpelhaftigkeit Vorschub zu leisten scheint, und zwar derjenigen der sogenannten Regulars (das sind die auf Dauer dickhäutigsten Teilnehmer).
          • Es gibt diverse Liebhaberlektüren unter den Regulars, und die Gesamtheit dieser Texte lautet offenbar "Netiquette". Es geht darum, den Begriff der Höflichkeit soweit zu eskamotieren, sodaß Dickhäuter denken, sie hätten ihn. Ein Regular sagt solche Dinge wie: die Netiquette ist dein Freund.
          • Alle anderen denken: wenn das ein Massenmedium sein soll, wo sind dann die ganzen Leute, die ein bisschen Spaß und Vielfalt und Vielzahl in diese Sache bringen wollen? Warum sind da nur so komische Leute, die so seltsam sprechen, als hätten sie ein Überich zu erhalten?
        • Vor allem im Usenet hat sich die Schreibweise "Standart" durchgesetzt. Es hat etwas so natürliches, daß man hier so schreibt, und so hat es als neue Standardschreibweise zu gelten.
      • Aber sie sind im größten Netz der Welt, und deshalb müssen sie die Verantwortung für die Welt gleich noch mittragen. In einzelnen Fällen erfüllt das Pathos durchaus diesen Anspruch, sodaß in diesen Einzelfällen wirklich kein Anlaß zu Spott besteht.
      • Da der unmittelbare Einzel-Diskurs schnell vergessen wird und durch eine große Quantität neuer Themen abgelöst wird, die allesamt mit derselben Dringlichkeit behandelt werden, sind Maßnahmen gegen das Vergessenwerden geboten. Es gibt Archive, in denen man jederzeit die wichtigsten geschriebenen Meinungen dieser Beitragszahler nachlesen kann!
        • Und weil dieses große Gedächtnis im Hintergrund lauert, bemüht sich jeder, nur Dinge zu sagen, die er auch in fünf Jahren noch verantworten kann, immer für den Fall, daß jemand danach sucht. Im Grunde ist das eine gute Sache, aber wie komisch muß man sich in einem Medium fühlen, in dem nur letzte Worte gesprochen werden.
        • Witz, Spontanität und Geistesgegenwart finden indessen ab und zu ein Plätzchen bei denjenigen kühnen Männern und Frauen, die ohne Hintergedanken nur für die Gegenwart schreiben.
      • Ein Standardargument bei Mißverständnissen lautet: "Lies genauer" oder "Nimm Dir mehr Zeit zu lesen". Das ist in diesem Medium lustig. Natürlich nimmt man sich hier genausoviel Zeit zum Lesen wie etwa für Bouvard und Pecuchet. Das ist der Sache nur angemessen.
        • "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil". Es gibt Erfahrungen, die sich niemals ueber Schriftsprache mitteilen werden. Und überraschend ist immer wieder, daß es Leute gibt, die alles in der Welt zurecht skeptisch, klug und eloquent anzweifeln, aber das richtige Lesen als eine stehende Voraussetzung nehmen. Sie werden richtig sauer, wenn jemand ihre Postings nicht ordentlich liest.
        • Um seinem Ärger Ausdruck zu verleihen, daß jemand das Medium Usenet offenbar zu gering schätzt, kann man ihn ja immer noch öffentlich plonken.
      • Überhaupt Genauigkeit, auf die man großen Wert legt: das betrifft nicht nur die technischen Formalien, die nichts weniger als Stilmittel sind, und auf die inhaltlich streng und öffentlich gepocht wird, wenn andere sie nicht einhalten, sondern auch besonders auf die Erwartung an sich selber, wenn man schreibt. Ohne Genauigkeit beim Argumentieren wird man die Welt nie verstehen können, und das wissen die Newsgroupbewohner bis hin zur Empfindlichkeit.
      • Klarer wird die Welt durch neue Akronyme (etwa die Zusammenziehungen der groupnamen, welche wiederzuerkennen sind,
        • siehe auch entsprechender thread in desd.) Wundervoll sind die Übernahmen von ursprünglich ironisch gemeinten pathetischen Bezeichnungen im Englischen, welche man im Deutschen ganz ernsthaft meint. Überhaupt geht der humoristische Impetus der ursprünglich schwer mißachteten Schreiberei in newsgroups weitgehend verloren zurecht natürlich insofern, als ihre Bedeutung ja wirklich einen Aufschwung ins Große und Nachhaltige genommen hat, wie das Internet als Ganzes.
        • Das Fidonet ist selbstverständlich genauso gut und hat nur einen technischen Nachteil, nämlich, daß es weniger populär ist, was in der Folge leider zu einem kleineren Selbstbewußtsein der Schreiber führt. Schade drum, - das menschliche Potential ist ähnlich exquisit.
      • Der faktische Kreis der "regulären" Beschreiber der Newsgroups ist erstaunlich klein. Schon nach mehrstündigem Mitlesen stößt man in den identitätsbildenden Phrasen auf immer dieselben Verursacher. Dies ist verblüffend, geht es doch um ein weltweites Phänomen und um eine durch und durch veritable Massenkommunikation. Sollte es nur eine relativ kleine Clique sein, die hierin den Tonfall bestimmt, und die, wie in jedem Medium, natürlich nur das Beste will?
        • Berührend ist zudem die Forderung einiger Usenet-Teilnehmer, daß sich gefälligst irgendwelche großen Firmen und Redaktionen in den entsprechenden Newsgroups einzufinden hätten, um endlich Antwort und Rechenschaft auf die dort gestellten Fragen zu geben. Was fällt denen auch ein, immer noch nicht vor Ort zu sein?
      • Das Ideal der freizügigen, toleranten, intelligenten und geistesgegenwärtigen weltweiten Kommunikation im Dienste des Fortschritts der Vernunft wird daran scheitern, daß ein Realname nicht glaubhaft angegeben wurde, eine Wahrheit nicht höflich genug für einen neokonservativen "regular" gesagt werden konnte, oder eine reguläre Höflichkeit nicht glaubhaft für bedarfte technisch versierte Menschenkenner beschrieben wurde. Und das ist ganz in der Ordnung der Dinge: denn solch eine schöne und richtige Kommunikation gibt es ohnehin nicht, und es ist eigentlich egal, woran sie im Einzelnen scheitert.
  • World Wide Web ist uninteressant, solange man nur darin liest. Spannend ist es einzig in der Hinsicht, als man sich selbst der objektiven Wirklichkeit einverleiben kann, indem man selbst hineinschreibt und dadurch auf höherer Ebene weiterexistieren wird.

    • Es ist das Gefühl, etwas veröffentlicht zu haben, und dieses Gefühl hat noch jedem gefallen.
      • Die Weblogger oder Blogger bloggen und webloggen, was das Zeug hält.
        • Die Sache ist sehr alt. Vor Jahren schon schrieben viele Leute etwa in Livejournal
        • Der Unterschied liegt nur darin, daß nun ein Cliquenselbstbewußtsein entstanden ist. Die Subordination unter einen verheißungsvollen Begriff änderte alles. Nun sind es Blogger.
        • Die Entwicklung der öffentlichen Tagebuchschreiberei entspricht der der Entwicklung des grafischen Desktops. Die Grundfunktionalität wird technisch immer weiter aufgebohrt, ohne daß die Schwächen des Konzepts weniger geworden wären.
          • Indessen ist der Typus der Blogger angenehmer, weil zwar ebenso eitel wie etwa die Webforenbeschreiber, aber immer noch indiviueller. Die Einzelperson steht eher im Vordergrund, die Dialogform (die ja ohnehin besser in die Newsgroups oder den Chat paßt) wird in die Kommentare gedrängt. Das ist vom Konzept besser als die Webforen.
          • Aber Krücken sind eigentlich alle Versuche, Chat oder Newsgroups im Web nachzubilden.
          • Eine konsequente Weiterentwicklung des Bloggens müßte eigentlich darin bestehen, einen Newstickerfeed zu betreiben.
    • Für die anderen Leute springt nur in Ausnahmefällen etwas heraus. Auflistung dieser Ausnahmen:
      • www.tinacam.de: welch idealer Fall der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in einer technisierten Umwelt. Der Mann "programmiert" die Webseite, seine Freundin ist derselben Inhalt. Die Frau zeigt sich einer interessierten Öffentlichkeit, während der Mann darauf achtet, daß dies alles auch in sicherer und solider Weise für sie geschieht. Er sorgt sich. Die Seite ist offline.
        • Eine erschöpfende Diskussion zwischen der philosophischen Errungenschaft der Privatheit und ihrer freiwilligen bürgerlichen Deprivation in den privaten Homepages wird an anderer Stelle geleistet.
        • Und manche Dinge gedeihen ja auch ganz niedlich oder, schön designt auf Dauer sogar bleibend.
    • Das Gefühl der permanenten Enttäuschung, wenn man einen Abend lang die Zeit vernichtete, um in diversen E-zines, Homepages oder Firmen"auftritten" etwas von dem versprochenen angenehmen Lebensgefühl dieser neuen Medienwelt zu erhaschen. Da ist ja gar nichts dergleichen!

      • Eine einzige Ausnahme lassen wir allerdings gelten, die diesem Dienst vielleicht doch etwas von aktueller Lebenswirklichkeit zuspricht: spannend ist, welche Firma den Browserkrieg für sich entscheiden wird, und wer die größten Einstiegsportale für wieviel Milliarden Dollar kaufen wird. Allein schon deswegen muß man diesen Dienst ab und zu nützen.

      Wer läßt sich letztlich schon blöd machen von den Werbefuzzis und Graphiklayoutern da draußen im Netz des Kommunikationsdesigns, die uns nur weismachen wollen, das Wort habe keinen Wert und ein langer Text aus Wörtern sei etwas dringend zu Vermeidendes? Beim Betrachten des Sommerhimmels wird man unweigerlich an perfekt gerenderte Hintergrund-textures erinnert. Es gibt nichts dagegen zu erinnern, daß bei solcher Rechenleistung bald kein Wölkchen unseren Himmel mehr trüben wird.

  • Technisch solide ist einzig und allein das FTP, - weshalb vermutlich das ganze Netz Last hat, - wenn es ideal ist. Es geht um den Durchzug des objektiven nichtsprachlichen Wahrhaftigen.
    • Ganze Betriebssysteme werden mit diesem Dienst verbreitet, und was sind alle weltanschaulichen Netzwerkdienstprorammdiskussionen gegen dieses wichtigste politische Mittel unserer Jetztzeit: DAS ALTERNATIVE BETRIEBSSYSTEM. Es würde Kriege verhindern und die besseren Menschen unter seiner Obhut vereinigen. Religiöse Gefühle knüpfen sich an die Verbreitung neuer BS. Aber all dies ist eine Frage der Naivität und der souveränen Ausnutzung dieses Dienstes, den niemand recht versteht.
    • Logische Solidität findet ein Mittel, sich dauerhaft fortzusetzen, nachdem sie in der Presse und in den anderen veralteten Medien sich allzu langweilig und selbstverständlich perpetuiert hat. Das scheinbar neue Medium vertritt den geistreichen Weg, sich klug in ein neues Licht zu setzen, welches zunächst alle Kritiker albern und veraltet erscheinen laesst. Und das ist gut so, und das sollte so bleiben.
    • Eines Tage werden wir alle eine Software via FTP beziehen, die unser Leben verändern wird.
      • Solche äußerst nachhaltigen Dinge sind ganz gewiß weder per NG noch per WWW zu leisten. Naja, höchstens noch im IRC.
      • "Erkenne dich selbst!" Damit kann nur gemeint sein, den richtigen mirror zu finden.

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