Mme de Sennones. Gemälde von Jean-Auguste-Dominique Ingres, 1814

Wo Dünkel rötlich samten fällt,
entspiegelt sich die Zuversicht
der Untergebenen.

Der Blick nach vorn
ist malerisch naiv,
denn die Reinheit dieser schönen Frau
wird gewahrt
von einem großen Staat, der
nur zu ihrem Schutz besteht,
zum Schutz des Reichtums, der Schönheit und des Luxus.

Ein reichgewirktes Kleid umhüllt
fast züchtig eine üpp’ge Büste,

und die Schönheit bildet sich
aus solchem Stoff
als eine Schönheit, die die Macht erschuf
die wiederum von ihr erschaffen wurde.

Denn das empire ist groß,

in der Pose eines niegefühlten eigenständigen
Triumphs.

Gedichte für Übersetzer.pdf

16. April 2017

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