Brüderlich mit Herz und Hand

Es gibt keine ureigenen Nationen, es gibt nur den Versuch, den Klassenunterschied durch einen gediegenen Nationalismus abzudimmen. Brüderlichkeit innerhalb der Nation gibt es ebenfalls keine, es gibt nur das Interesse des ortsansässigen Reichtums, nicht guillotiniert zu werden, wie das vorzeiten einmal in Frankreich passierte. Wäre der Reichtum national, würde er sich gleich unter Gleichen aufteilen. Dem ist aber nicht so, und es ist nicht geplant, daß es so sei. Brüderlich mit Herz und Hand, das sollen die sein, die die Arbeit machen, und brüderlich, weil sie keinen Anteil am Geld haben sollen, denn Brüder verlangen kein Geld für die Arbeit in der nationalen Großfamilie. Die Politik aber ist dazu da, daß das Geld unter der Bevölkerung zu verteilen, weil die reichen Brüder das nicht von alleine tun, - und funktionierte die Politik, hätten alle Einwohner, egal, welcher Nation sie angehören, wenn sie nur innerhalb des Einflußbereiches der jeweiligen Politik leben, ein Auskommen. Aber ein Auskommen gibt es immer weniger für die meisten Leute. Was man gegen diese schlechte Entwicklung, die ich hier nicht enthülle, sondern die allseits bekannt ist, unternehmen kann: nichts. Eine Revolution kommt nicht in Frage (und ist schwierig zu organisieren), solange alle, die zum Umsatz beitragen, mit Herz und Hand brüderlich dabeibleiben.

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