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Poetischer Nihilismus

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Klärchens Lied

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von Goethe (ohne Wikipedia-Verweis, ihr verdummten Deppen, die ihr nicht wisst, wer das ist.)

Kommentar: Was für ein banaler Gesang auf die Liebe, so nichtssagend und allgemein. Wie sehr muß sich der schämen, der liebt, exakt dies erlebt und dabei denkt, was bin ich für ein banaler Geselle. Denn ich empfinde so billig wie der Goethe. Würde ich doch wenigstens wie Kafka lieben oder der Marquis de Sade. Aber nein, dies kleine Liebesgedicht erklärt mein Lieben völlig. Was für eine Peinlichkeit! Und doch find ichs so schön.

Das Genre der Talkshows krankt an den Sofas.

Created: 2020-09-17 Do 22:53

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